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2007 - All articlesPosted by Alain Kniebs Sunday, May 13 2007 15:22:54





(c) pics by Johan Daniëls- Comments(12)http://2007.csd-blog.be/#post43






(c) pics by Johan DaniëlsUpdated version
Désolé pour le nombre important de fautes de frappe dans la 1re version de ce texte, celle-ci ayant été rédigée dans l'urgence et sur un clavier américain...
La 15e session de la Commission du développement durable s'est close sans déclaration finale. C’est une première dans l’histoire de cette commission. Les 192 États onusiens n’ont pas réussi à se mettre d’accord sur un texte commun. Les travaux du cycle qui vient de se conclure portaient sur le développement industriel, la pollution atmosphérique, l'énergie pour le développement durable et les changements climatiques.
Les négociations n’ont plus réellement avancé depuis quelques jours déjà. Vendredi matin, la situation était complètement bloquée. Le Président de la commission s’est trouvé dans l’obligation de proposer un texte de consensus. Vendredi soir, sur le coup de 21 heures, celui-ci a été rejeté par l'Union européenne et la Suisse ainsi que par une partie des représentants de la société civile (les grands groupes des femmes, des jeunes, des ONG ainsi que celui des peuples indigènes).
L'Union européenne et la Suisse regrettent que le texte n'offre aucune plus-value par rapport au Plan d'Actions de Johannesburg (2002). De plus, le texte ne donne « aucun signal politique fort et ne contient pas de mesures concrètes et urgentes que, pourtant, la population attend », a déclaré Sigmar Gabriel, ministre allemand de l'Environnement qui a pris la parole au nom de l'Union européenne.
La Suisse espère que l'absence de résolution soit un signal fort et encourage les Etats à entreprendre des actions fortes dont le monde a besoin.
Les Etats-Unis et le Canada ont quant a eux accepte le texte de consensus du Président. Le groupe du G77 et de la Chine a lui aussi accepte la version finale du Président en indiquant qu'il pouvait vivre avec ce résultat, a indique la représentante du Pakistan qui parle au nom du G77 et de la Chine. Le Mexique a quant a lui tenu à ajouter que le document n'allait pas loin assez pour combattre les problèmes climatiques et promouvoir le développement durable, tout en acceptant le texte de consensus du Président.
Vu le désaccord sur le texte de consensus (non négociable) du Président, celui-ci proposera un texte de résumé la semaine prochaine, la Commission n’ayant pas approuvé de résolution.
Gestern habe ich aus NY ein Interwiev für „BRF-Aktuell“ gegeben. Hier kannst du es nachhören (am Ende der Sendung des 9. Mai).
Heute ist ein Artikel über uns Jugenddelegierte im "Outreach Issues" erschienen. Hier kannst du ihn zurück finden.
Die Verhandlungen scheinen festgefahren zu sein. Nichts geht mehr in New York. Gestern Abend hat die G77+China-Staatengruppe einen neuen Vorschlag eingereicht und damit ALLE erschüttert. Im Kapitel Energie war bisher kein einziges Wort über Kernenergie zurück zu finden. Weil jedem klar war, dass man sich darüber wohl nie einig werden wird. Im G77-Vorschlag geht es eben um diese Kernenergie. Auch innerhalb der EU besteht darüber kein Konsens. Den eh schon festgefahrenen Energieverhandlungen dürfte das wohl kaum neuen Schwung geben.
Alle Optionen sind jetzt offen: die Verhandlungen kommen zu einem fruchtbaren Ende, der Chairman schlägt einen neuen Text vor oder – und das wäre tragisch (nicht nur für den Schutz unseres Planeten, sondern auch für den Fortbestand der CSD) – die CSD endet am Freitag... ergebnislos!
Die EU und all ihre Mitgliedstaten halten jedenfalls an ihrer fortschrittlichen Position fest!
Parallel zu den Verhandlungen geht unterdessen das „Ministerial Roundtable“ weiter. Belgien wird heute um 15.30 Uhr (Local Time) das Wort ergreifen. Botschafter Johan Verbeke (Permanente Vertretung Belgiens bei der UNO) wird für Els Van Weert, die ja wegen eines Todesfalls in ihrer Familie nicht in NY sein kann, sprechen. Seine Rede ist die Zusammenfassung der nachhaltigen Entwicklung in Belgien. Die Rede hat bereits im Vorfeld für Diskussionsstoff gesorgt, da der belgische Atomausstieg dort angesprochen wird...
Jetzt startet die CSD richtig durch! Um 10 Uhr hat Ban Ki Moon, Generalsekretär der UNO, das „High Level“ in den Räumlichkeiten der UN-Hauptversammlung eröffnet. Es war schon etwas besonderes, dem wichtigsten Mann der Vereinten Nationen zuzuhören. Nicht einmal 10 Meter trennten uns von ihm :-) Klimathemen hat er zu seinen Prioritäten gemacht, sagte er.
Anschließend nahm Gro Harlem Brundtland das Wort. Die ehemalige finnische Ministerin hat den Begriff „nachhaltige Entwlicklung“ vor 20 Jahren geprägt. Nachhaltige Entwicklung stammt ursprünglich aus der finnischen Forstwirtschaft. Mit ihrem „Our common future“ machte sie den Begriff salonfähig. Gro Harlem Brundtland rief alle Staaten dazu auf, konkrete und harte Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen. Sie appelierte an die Vereinigten Staaten von Amerika, auch zum Klimaschutz bei zu tragen und endlich internationale Vereinbarungen zu ratifizieren.
Für die EU ging Siegmar Gabriel hinters Rednerpult. Er sagte: „Wenn alle so leben würden wie Europäer und US-Amerikaner, dann bräuchten wir zwei Planeten“. Er verteidigte die fortschrittliche Position der EU.
Nun wird weiter verhandelt: In den Arbeitsgruppen (Energie, Klimawandel, industrielle Entwicklung und Luftverschmutzung) wird weiterhin gearbeitet. Gleichzeitig versuchen die Minister, sich auf den Endtext zu einigen. Theoretisch bleiben den Unterhändlern noch zwei ein halb Arbeitstage und zwei Nächte, um sich auf ein Resolutionspapier zu einigen. Ob das wohl ausreicht...
Die neue Woche hat auch hier im UNO-Gebäude in New York begonnen. Wort für Wort werden die Texte weiterhin bearbeitet. Die Prozedur ist ziemlich zeitaufwändig. Am Mittwoch beginnt das so genannte „High Level“, die richtige Verhandlungsphase. Jeder Staat hat bis dahin seine Vorstellungen in den Vorschlagstext des Chairmans eingebracht. Nun gilt es, sich auf eine einzige Formulierung zu einigen. Und das dürfte in einigen Bereichen nicht wirklich einfach sein. Ob die angesetzten Verhandlungstage ausreichen werden, steht noch in den Sternen geschrieben (aber zum Glück gibt es ja noch genau so viele Nächte :-). Der Text müsste also am Freitag unterschrieben werden – und zur Not kann man ja am Freitag um Mitternacht auch noch die Uhren symbolisch anhalten... solange bis die Unterschrift unter dem Text steht.
Am Mittwoch wird hier in NY ziemlich viel los sein: Die Minister kommen dann nämlich an. Die Sicherheitsvorkehrungen sind heute schon höher als letzte Woche, aber zum Glück haben wir einen belgischen Delegierten-Badge... und damit kommt man ohne Probleme durch.
Wir belgischen Jugenddelegierten arbeiten unterdessen weiter an Verbesserungsvorschlägen, welche wir dann an unsere Delegationen und an die Europäische Union weiterleiten werden. Ein langer Abend steht uns also noch bevor... und wahrscheinlich auch eine kurze Nacht :-) Morgen früh um 7.30 Uhr steht dann wieder die belgischen Koordinierung auf dem Programm...
P.S.: Schreibt mal ein paar Kommentare! Wir freuen uns darüber :-)
Am Wochenende haben wir endlich etwas Zeit gefunden, NY zu erkunden. Bisher hatten wir nämlich nur das UN-Gebäude und die Straßen entdeckt, die auf dem Weg zu unserem Hotel liegen...
Freitagabend haben wir losgelegt. Rauf auf den 86. Stock des legendären Empire State Building. Schöne Aussicht und Abzocke zugleich: 18 USD kostet der Blick auf New York. Aber es lohnt sich! Wenn die Sonne untergeht und alle Lichter angehen, sieht NY aus wie eine riesiger Weihnachtsbaum.

Am Samstag sind wir uns die Füße wund gelaufen. Morgens ging’s los. Times Square, Grand Ccentral Station, MoMA (Museum of Modern Arts) – da haben wir sogar einige Magrittes entdeckt! -, Central Park, Wall Street, Ground Zero, Columbia University, usw.
Sobald ich Zeit habe folgen hier natürlich noch andere Bilder!!!
Wir wollten eigentlich nur etwas zu essen besorgen, dann fiel uns ein Regal im Supermarkt auf: Kwak, Blanche de Namur, Duvel, Leffe, Delirium, Chimay, Stella, usw. Hier findet man fast genau so viel Auswahl wie bei uns. Belgian beer rules!

Aber nicht nur das. Auch andere belgische Produkte finden sich in den amerikanischen Regalen wieder. Jules Destoper, Spa, Cote d’Or: alles in Amiland!
Ich habe heute etwas für "Le Soir" geschrieben. Leider habe ich noch keine Zeit gehabt, den Text zu übersetzen. Aber ich bin mir sicher, dass ihr es auch so ganz gut verstehen werdet :-)
Il est 19 heures. Après une longue journée de travail – la première réunion ayant eu lieu à 7 heures 30 ce matin –, j’assiste à un « Side-Event ». C’est une de ces réunion supplémentaires qui font en sorte que vos journées semblent interminables. Ces conférences sont organisées par des gouvernements nationaux, des groupes de pression ou des ONG. Ils veulent ainsi montrer au monde entier leurs progrès – ou alarmer le public de certains reculs – en matière de développement durable. Chaque jour, on dénombre ainsi une petite dizaine de « Side-Events ».
La salle est maintenant pleine à craquer. Ce soir, le gouvernement suédois a invité les « distingués délégués » comme on nous appelle en jargon onusien. Gerd Johnsson-Latham se lance : « Les femmes contribuent moins aux changements climatiques que les hommes », affirme-t-elle sur un ton plus que souverain. Elle m’angoisse, je regarde discrètement autour de moi et je me rends très vite compte que je suis quasi le seul représentant de la gent masculine dans la pièce. Tout le mal du monde va retomber sur moi le temps de cette conférence. J’essaye de m’enfuir. Hélas, les portes sont déjà fermées. Je décide alors de rester pour vous raconter cette étrange histoire.

I am probably the first man in history sitting on this chair :-)
Qu’on se le dise une bonne fois: l’empreinte écologique des femmes est plus petite que celles des hommes. C’est l’histoire connue des mecs qui achètent des grosses bagnoles – qui de surcroît avalent des dizaines de litres de carburant polluant – tandis que les femmes… restent au foyer. Mais cette étude n’est pas remplie de clichés de ce genre. Premièrement parce qu’en Suède, les femmes ne restent pas au foyer. C’est un des pays au monde où les femmes sont le mieux intégrées dans la société. Femmes et hommes sont égaux, c’est un fait là-bas. Deuxièmement, parce que cette étude est une compilation de données scientifiques. Et troisièmement, parce que la Suède collecte les données de consommation selon les sexes. On appelle ça des données désagrégées. Une étude de ce genre ne serait en effet pas possible partout dans le monde… La Suède montre le bon exemple. Bravo !